Modelleisenbahnclub Lüdenscheid e. V.
Modelleisenbahnclub Lüdenscheid e. V.

Über uns

 

Der Eisenbahnfreunde und Modelleisenbahn-Club Lüdenscheid e.V. wurde am 7. August 1949 in Lüdenscheid gegründet und hat z.Zt. 36 Mitglieder.

 

Nach anfäglichen Treffen im Hinterzimmer einer Gaststätte hatten wir uns Anfang Dezember 1960 in einem alten D-Zug-Wagen das erste Clubheim eingerichtet und mit dem Aufbau einer ca. 20 qm großen Modelleisenbahnanlage

mit einem Original-Gleisbildstellwerk - wie beim großen Vorbild - begonnen.

 

Im Januar 1977 wurden die gesamte Anlage und der Waggon durch einen technischen Defekt in der Heizungsanlage ein Raub der Flammen. Viele Jahre Arbeit war dahin.

 

Aber wir machten weiter.

 

Im Juli 1977 wurde der Grundstein zum zweiten Clubheim und der ca. 45 qm großen Modelleisenbahnanlage mit

ca. 340 m Gleis gelegt.

 

Dies war jedoch nur dank vieler Spenden von der heimischen Industrie und von Modelleisenbahnfreunden aus aller Welt möglich.

 

Im Januar 1999 mußten wir dann das Clubheim mitsamt der Anlage abreißen, da auf dem Gelände ein großer Neubau entstehen sollte.

 

Wieder standen wir vor dem Nichts. Aber auch hier gaben wir nicht auf.

 

Heute bauen wir an unserer vierten Clubanlage, nachdem wir an der Brunscheider Straße ein neues Clubheim gefunden haben. Diese neue Anlage hat ca. 30 qm mit einer Gleislänge von etwa 200 m und wird computergesteuert.

 

Zu unserem festen Programm zählt mittlerweisen die vorweihnachtliche Modelleisenbahn-Ausstellung mit einem großen Modellbahnbasar sowie unser ständiger Modellbahn-Basar am 1. Sonntag im Monat zu den allgemeinen Clubzeiten. 

 

Wollen Sie noch mehr über uns wissen, oder möchten Sie bei uns mitmachen, so schreiben Sie uns oder kommen Sie einfach bei einem unserer Clubtreffen bei uns vorbei.
 

 

Unser Clubheim

Nach dem Brand am 19. Januar 1977, bei dem unsere gesamte Modelleisenbahnanlage verloren ging, standen wir zunächst einmal vor dem Nichts.

17 Jahre fleißige Bastelarbeit waren dahin.

Was sollen wir jetzt machen, hieß es. Natürlich wollten wir weitermachen und entschieden uns diesmal für einen festen Bau.

Durch einen glücklichen Umstand und gute Beziehungen konnten wir eine Arbeitsbaracke günstig erwerben und an der Stelle unseres ausgebrannten Waggons aufbauen.

Dank der vielen Geld- und Sachspenden von Modellbahnfreunden aus aller Welt war es uns möglich, auch wieder eine ansprechende Modelleisenbahnanlage aufzubauen.

Es folgten wieder Jahre des Aufbaus. Und wieder traf es uns hart.

Die neue Anlage war eigentlich noch gar nicht richtig fertig, da hieß es am 29. Dezember 1998: Bis zum 31. März 1999 müssen die Anlage und das Clubheim abgerissen sein. Uns war der Stellplatz auf dem Bahnhofsgelände wegen eines geplanten Neubaus des Finanzamtes gekündigt worden.

Und was jetzt? 12 Jahre Arbeit wieder dahin. Ist das jetzt das Ende?

Und wieder hatten wir viel Glück.

Durch die Publikationen unserer Situation in der heimischen Presse und vielen Gesprächen mit heimischen Politikern - die aber nichts brachten außer vielen Worten - und wieder durch gute Beziehungen wurde uns ein Gebäude angeboten. Wir mußten es nur selbst wieder instandsetzen.

Die Firma Sieper hatte in der Bellmerei ein Grundstück erworben und damit auch das ehemalige Verwaltungsgebäude der konkurs-gegangenen Lüdenscheider Betonwerke. Dieses Gebäude stand seit Jahren leer und sollte eigentlich in naher Zukunft abgerissen werden.

Dieses Gebäude stellte uns die Firma Sieper als neues Clubheim zur Verfügung.

Man sah dem Gebäudeinneren an, daß es etliche Jahre nicht benutzt worden war.

So mußten neben der kompletten Elektroinstallation auch die Heizungsanlage, die Wasserleitungen und das Dach erneuert werden.

Zunächst mußte das Gebäude erst einmal entkernt werden. Dabei wurde der tatsächliche Zustand erst richtig deutlich. Über mehrere Jahre hinweg hatte der Regen die Dachkonstruktion durchweicht, so daß stellenweise nur ein leichter Druck der Schwerkraft die endgültige Arbeit abnahm. So bekam manch einer eine Gratis-Dusche mit colafarbenem Wasser, wenn man diese Brühe überhaupt noch als Wasser bezeichnen konnte.

Fast alle Innenwände und die komplette Deckenkonstruktion wurden herausgerissen und entsorgt. Das Dach wurde mit neuen Schweißbahnen belegt. Im ehemaligen Nassbereich mußte ein Teil der Außenwand saniert werden und im Bereich der ehemaligen Toiletten mußte der mürbe gewordene Estrich übereine Fläche von fast 12 qm herausgestemmt und erneuert werden.

Eine Müllmenge von über 11 Tonnen war das Ergebnis und alles wurde von Hand bewegt.

Die Decke wurde wieder neu verdämmt und abgehängt, eine kleine Küche, sowie ein Werkstattraum und eine neue Toilette wurden eingebaut, der Fußboden zur besseren Wärmedämmung mit OSB-Platten ausgelegt.

Eine neue Heizungsanlage sowie ein neuer Gasanschluß und eine komplett neue Wasserversorgung wurden installiert. Die Elektroinstallation wurde ebenfalls komplett erneuert und an einer zentralen Stelle zusammengeführt.

Über 7 Tonnen Material wurden im neuen Clubheim verbaut. 21 Mitglieder investierten über 1800 Arbeitsstunden in den Umbau.

Pünktlich zum Weihnachtsbasar am 27. und 28. November 1999 war der Umbau des neuen Clubheimes fertig geworden.

Die Planungen über den Neubau einer neuen Modelleisenbahnanlage konnten beginnen.

 

 

 

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