Modelleisenbahnclub Lüdenscheid e. V.
Modelleisenbahnclub Lüdenscheid e. V.

Unsere Anlage

 

Unsere neue (4.) Anlage

 

  • Wer denkt nicht gern an die Zeit zurück, in der das stählerne Dampfroß schnaufend und zischend                   durch die Lande fuhr?

        Bei uns lebt diese Zeit noch.

 

  • Wer wollte nicht schon einmal Lokomotivführer sein oder zumindest der Mann mit der roten Mütze                      auf dem Bahnhof, um die Züge abfahren zu lassen?

Bei uns ist dies alles möglich.

 

  • Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, eine große Modelleisenbahn-Anlage zu besitzen und                       mit ihr zu spielen?

        Wir haben uns diesen Traum erfüllt und die inzwischen vierte Modelleisenbahn-Anlage aufgebaut.

 

*  *  *

 

Durch den Abriss unserer 3. großen Anlage am Bahnhof in Lüdenscheid und nach dem Bezug unseres neuen Clubheims mußten wir uns Gedanken über den 4. Neubau machen.

 

Wie sollte die Anlage aussehen? In welcher Nenngröße sollten wir bauen?

 

Wir mußten in diesem Falle von einer kleineren Grundfläche ausgehen - das neue Heim war einfach von der Grundfläche her nur halb so groß wie das letzte.

Nach vielen und langen Diskussionen fiel die Entscheidung: Wir bauen wieder in der Nenngröße H0, Zweileiter-Gleichstrom-System, also wie Fleischmann, Roco, Piko, Lima usw.

Um den vorhandenen Platz optimal nutzen zu können, entschlossen wir uns, die Anlage in T-Form aufzubauen. Dazu nutzen wir die gesamte Rückwand unseres Heimes für den Querbalken des T, sodaß man beim Betreten des Clubheimes am Fuße des T steht und so die gesamte Form des Buchstabens und damit auch die gesamte Anlage vor sich liegen sieht.

Geplant wurde eine zweigleisige Hauptstrecke mit relativ viel Landschaft, einem Hauptbahnhof und zwei unterirdischen mehrgleisigen Abstell-bahnhöfen. Der Schienenverlauf war aber so vorgesehen, daß die Strecke im

                                                               Endeffekt eine Endlosschleife ergab.

Aufgebaut wurde die Anlage wieder mit perforiertem Winkelprofil der Fa. vom Hofe. Das Material hatte sich schon auf unserer vorherigen Anlage bewährt. Man kann damit relativ weite Spannbreiten bauen, sodaß man unter der Anlage doch recht viel Bewegungsfreiheit hat. Für die Trassen und Grundflächen wurden 19mm Spanplatten verwendet.

Da wir unsere zweigleisige Hauptstrecke auch noch auf verschiedenen Ebenen laufen lassen wollten und die Abstellbahnhöfe so tief legen wollten, daß man dort eventuell eingreifen oder Züge aufstellen kann, mußten wir

an einigen Stellen einen enormen Höhenunterschied zwischen den unterirdischen Abstellbahnhöfen und der Ebene des Hauptbahnhofes überwinden. So wurde in der rechten Ecke der Anlage ein zweigleisiger Wendel geplant und eingebaut, der jetzt eine Steigung von -35 cm auf

+12 cm bzw. von -35 cm auf Ebene 0 zuläßt.

Wir haben auf unserer neuen Anlage ca. 200 Meter Schienen und 45 Weichen verlegt. Geplant ist der Betrieb computergesteuert. Als Weichenantriebe haben wir zunächst wieder die bewährten Postrelais eingebaut. Es besteht aber durchaus die Möglchkeit, sie später einmal gegen andere Antriebe auszutauschen.

Die einzigen Teile unserer alten Anlage, die wir noch verwenden konnten, waren unsere beiden unterirdischen Abstellbahnhöfe, die lediglich etwas gekürzt werden mußten. Einer dieser Abstellbahnhöfe ist durch eine Glasscheibe an der Flanke des einen Schenkels einsehbar.

Beim Betreten des Clubheimes fällt der erste Blick auf den sechsgleisigen Hauptbahnhof mit dem Stadtkern und einem kleinen Industriegebiet. Im Hintergrund entdeckt man dann den quergezogenen Teil der Ankage, der zum größten Teil aus Gelände besteht. Links und rechts wird die Anlage dann von Höhenzügen abgeschlosssen. Dazwischen läuft sowohl im Vorder- als auch im Hintergrund die zweigleisige Hauptstrecke. Dazwischen führt eine Schmalspurbahn entlang einer kleinen Straße auf den Berg am rechten Ende der Anlage.

Für den Geländebau benutzen wir feinen Maschendraht, alte Leinentücher - in Kaschierleim getränkt, aus Gips, Sägemehl und Leim hergestellte Spachtelmasse und Streichputz, sowie Volltonfarben zum Einfärben des Untergrundes. Die meisten Bäume und Sträucher sind selbst gefertigt. Das  Rohmaterial dazu haben wir aus dem Garten oder der Natur. Selbst das Streumaterial fertigen wir zum Teil selbst an.

Ein Blick auf den rechten Schenkel unserer Anlage.

Im Vordergrund die zweigleisige Hauptstrecke, im Mittelgrund hinter dem Bauernhof die Landstraße mit der Trasse der Schmalspurbahn.

Im Hintergrund als Abschluß der Höhenzug, unter dem sich der Gleiswendel verbirgt.

Der linke Schenkel der Anlage, der auch, am linken Rand zu sehen, durch einen Berg abgeschlossen wird.

Die zu sehenden Tunnelportale sowie alle Stützmauern sind übrigens mit den Formen von Werkstatt Spörle aus Gips gegossen.

 

Ein Blick über den querliegenden Teil unserer Anlage mit der zweigleisigen Hauptstrecke und der Straße mit der Schmalspurtrasse.

Vorne rechts steigt der Berg mit dem versteckten Gleiswendel an, hinten links der oben gezeigte linke Abschluß der Anlage.

So blickt man beim Betreten unseres Heimes auf die Anlage.

Zunächst der Blick über den Hauptbahnhof, das Industriegelände und die Stadt und dann bis zum Hintergrund.

Der Rangierbetrieb im Industriegelände wird digital betrieben, soll also losgelöst von der restlichen Anlage sein. Also etwas für unsere Digitalbahner.

 

Aber kommen Sie doch einfach einmal bei uns vorbei und schauen sich den Fortgang beim Ausbau der Anlage an.

Sollten Sie irgendwelche Fragen haben in bezug auf den Aufbau einer Modelleisenbahnanlage - wir helfen gern weiter.

 

 

Ein paar Bilder von unserer neuen Anlage

 

Ein paar weitere Impressionen

 

. . .  mal wieder ein paar neue Bilder

. . . bei der Gartenarbeit

 

                            

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